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multiFiltratePRO

multiFiltratePRO

Die optimale Unterstützung für jedes Team

  • Kontinuierliche Nierenersatztherapie (CRRT) mit integrierter Ci-Ca® Antikoagulation – sicher und effizient
  • Ermöglicht Therapievielfalt mit therapeutischem Plasmaaustausch und Sepsistherapie
  • Komfortable Handhabung, die die täglichen Arbeitsabläufe erleichtert

Hauptmerkmale

multiFiltratePRO Ci-Ca

Integrierte Ci-Ca®-Citratantikoagulation

Aussage über das Ci-Ca®-Protokoll:

„[Es] ermöglicht eine wirksame Behandlung des akuten Nierenversagens und eine hervorragende Kontrolle des Säure-Basen-Haushalts und des systemisch ionisierten Calciums in Kombination mit vernachlässigbaren Clotting-Problemen.“2

Intelligenter Software-Support

In der Software enthaltenes Ci-Ca®-Protokoll

Bildschirm der multiFiltratePRO CiCa HD
Während der Anwendung der Ci-Ca® CVVHD zeigt der Bildschirm Schlüsselinformationen aus dem Ci-Ca®-Protokoll an
Unterstützung des Benutzers durch fachgerechte Informationen und Funktionen
Die wichtigsten Werte für die wiederkehrenden Einstellungen der Ci-Ca® Antikoagulation sind in der Bedienoberfläche verfügbar.
Die multiFiltratePRO weist den Anwender auf die Gefahren potentiell risikoreicher Einstellungen bestimmter Werte ausserhalb des Standardbereichs hin.

Zugehörige Hardwarekomponenten für Citratantikoagulation

Klare Zuordnung der Funktionalitäten

Die Füllstanderkennung und die Tropfenzähler der Citrat-und Calciumpumpe erkennen einen leeren Beutel rechtzeitig und verhindern, dass Luft in die folgenden Leitungen transportiert wird. Damit kann die Behandlung störungsfrei fortgesetzt werden. Durch die zusätzlichen Pumpen für Citrat und Calcium ist die Heparinpumpe während der Ci-Ca® Antikoagulation weiterhin verfügbar, falls diese benötigt wird.

Pflegefachfrau bei der Bedienung der multiFiltratePRO
Pflegefachfrau bei der Bedienung der multiFiltratePRO

Therapeutischer Plasmaaustausch

Von multiFiltratePRO unterstützter TPE

Therapeutischer Plasmaaustausch (TPE) mit multiFiltratePRO
Therapeutischer Plasmaaustausch (TPE) mit multiFiltratePRO

Der therapeutische Plasmaaustausch ist ein etabliertes extrakorporales Blutreinigungsverfahren.

Laut Reeves et al. „können die therapeutischen Effekte von TPE auch die Beseitigung pathologischer Substanzen (z. B. monoklonaler Paraproteine und Autoantikörper) aus dem Blut sowie die Ersetzung defizitärer Plasmakomponenten umfassen, wenn Plasma als Substituat verwendet wird.“ 5

Die Indikationen für TPE decken ausgewählte Diagnosen aus verschiedenen Fachgebieten ab:5

  • Neurologie
  • Hämatologie
  • Rheumatologie
  • Nephrologie

Im Gegensatz zur Separation durch Zentrifugation trennt multiFiltratePRO das Plasma mittels Membranplasmaseparation (MPS) von den Blutzellen.

multiFiltratePRO TPE – Vorteile auf einen Blick

multiFiltratePRO TPE

Leichte Einrichtung
Die Touchscreen-Bedienoberfläche führt die Pflegekraft durch die gesamte Einrichtung sowie Spülen und Priming.

Wichtige Informationen auf dem Bildschirm
Druckanzeige, ausgetauschtes Volumen und Ziel-Plasmavolumen, Behandlungszeit, Durchflussrate und Druckhistorie.

Integrierte automatische Berechnung des Plasmavolumens
Das Plasmavolumen des Patienten und das entsprechende Plasmaaustauschvolumen können mit Hilfe des Plasmarechners von multiFiltratePRO berechnet werden (nach Sprenger et al.) 6

Substituathalter
Der Substituathalter, der sich auf der Ablage im oberen Bereich befindet, vereinfacht den Umgang mit Flasche und Beutel auf Augenhöhe.

Zwei integrierte Erwärmungsbeutel für Substituat
Zwei integrierte Erwärmungsbeutel für Substituat wärmen die Substituatlösung behutsam an, um das Auskühlen des Patienten zu reduzieren.

Automatische Steigerung der Plasmaseparation
Zum multiFiltratePRO gehört ein Verfahren zur Steigerung des Plasma/Blut-Verhältnisses, um für einen gleitenden Start der Plasmaseparation zu sorgen sowie für stabile Filtrationsbedingungen7, die für den Nutzer zugleich Zeitersparnis bedeuten (siehe Abb. 1): Steigerung des Plasma/Blut-Verhältnisses

Steigerung des Plasma/Blut-Verhältnisses
Abb.1: Steigerung des Plasma/Blut-Verhältnisses

Komfortable Handhabung

Grosser, beweglicher Monitor

Fortschrittliche grafische Benutzeroberfläche

multiFiltratePRO- Benutzeroberfläche
multiFiltratePRO- Benutzeroberfläche

Die multiFiltratePRO bietet eine grafische Benutzeroberfläche, die alle relevanten Aufbau-und Behandlungsdaten überwacht und anzeigt. Das damit verbundene Alarmsystem hilft, die Dringlichkeit und die Ursache des Alarms einzuschätzen.

Die Zeit bis zur nächsten planbaren Bedienaktion wird in der Statuszeile angezeigt. Zusätzlich kann eine Liste der nächsten Bedienaktionen am Bildschirm angezeigt werden. Beides hilft, die Arbeitsabläufe auf der Intensivstation zu optimieren.

Mit der „Pflege Funktion“ lassen sich bei der multiFiltratePRO automatisch der Blutfluss reduzieren, die Bilanzierung ausschalten und die Druckgrenzen spreizen. Dadurch können unnötige Alarme bei der Pflege und Lagerung des Patienten oder der Korrektur der Katheterposition verhindert werden.

Einfache Anwendung der Nierenersatztherapie

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1 KDIGO Clinical Practice Guideline for Acute Kidney Injury. Kidney International Supplements 2012. 2:1-138.
2 Morgera S et al., A safe citrate anticoagulation protocol with variable treatment efficacy and excellent control of the acid-base status. Critical Care Medicine 2009. 37:2018-24.
3 Morgera S et al., Metabolic complications during regional citrate anticoagulation in continuous venovenous hemodialysis: single-center experience. Nephron Clinical Practice 2004. 97:c131-6.
4 Kalb R et al., Regional citrate anticoagulation for high volume continuous venovenous hemodialysis in surgical patients with high bleeding risk. Therapeutic Apheresis and Dialysis 2013. 17:202-12.
5 Reeves HM et al. The mechanisms of action of plasma exchange. Br J Haematol 2014;164(3):342-51.
6 Sprenger KB et al. Nomograms for the prediction of patient’s plasma volume in plasma exchange therapy from height, weight, and hematocrit. J Clin Apher 1987;3(3):185-90.
7 Malchesky PS. Membrane processes for plasma separation and plasma fractionation: guiding principles for clinical use. Therap Apher 2001;5(4):270–282.